Das Schwarzbildchen in Neuerburg ist eine Wallfahrtsstätte der Marienverehrung.

Die sagenumwobene hohle Eiche mit der Statue der Muttergottes und die Johannes Kapelle sind die markantesten Teile des Schwarzbildchens. Ebenso bedeutend ist aber der Stationenweg, geschaffen, in den 1890er Jahren von der Neuerburger Bildhauerfamilie Hess. Die 7 Stationen stellen mit Bildern die sieben Schmerzen Mariens dar. Diese Anlage wurde jetzt von ehrenamtlichen Helfern zunächst von Moos und Algen gereinigt und anschließend mit einem sandsteinfarbigen Konservierungsanstrich vor Witterungsschäden geschützt. Abschließend wurden die Bilder renoviert und die Schriften, Ornamente und vergoldeten Arbeiten wieder komplett erneuert.

Die abschließenden Arbeiten wurden vom Ehrenvorsitzenden des Schwarzbildchen Fördervereins, unserem Kirchenmaler Herrn Norbert Klinkhammer, fachgerecht erneuert.

Die gesamte Anlage ist damit wieder in einem gepflegten Zustand.

Die Materialkosten wurden von der KFG-Frauengemeinschaft Neuerburg, gerne übernommen – so die 1. Vorsitzende Brigitte Pezek. Deren Einladung zur Bittprozession zum Schwarzbildchen, jeweils am 13. des Monats um 15.00 Uhr, wird von einer stattlichen Zahl von Bürgern angenommen.

Im Bild einige Akteure der Renovierungsarbeiten.

 

 schwarzbildchen

Bildunterschrift: Von li. Winfried Wolter, Norbert Klinkhammer, Brigitte Pezek, Karl-Heinz Dichter – es fehlen: Andreas Pick, Walfried Heinen u. Siegfried Mathieu