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Baukultur verbindet Geschichte und Zukunft
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Die Baukulturausstellung des Eifelkreises Bitburg-Prüm gastierte vom 24. bis 28. August am Staatlichen Eifel-Gymnasium – die persönliche Geschichte einer Eifeler Stadtvilla zeigt, warum der Erhalt historischer Gebäude wichtig ist.
Mit einer persönlichen Geschichte eröffnete die Rednerin und Lehrerin Julia Elenz -nach der Begrüßung durch Irina Flohr als kommissarische Schulleiterin - die Baukulturausstellung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, die eine Woche lang am Staatlichen Eifel-Gymnasium gastierte.
Im Anschluss informierten die Mitarbeiterinnen des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Frau Strunk und Frau Leisen, die interessierte Schülerschaft über die Besonderheiten der regionalen Baukultur. Durch interaktive Beiträge konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen direkt anwenden und Fragen über die Baukultur der Zukunft stellen.
In ihrer Ansprache machte Frau Elenz zu Beginn deutlich, dass Baukultur weit mehr bedeutet als schöne Architektur: Sie prägt den Alltag, die Lebensqualität und die Identität von Städten und Gemeinden.
„Baukultur betrifft uns alle“, lautete die zentrale Botschaft. Gebäude und Siedlungen erzählen Geschichte und können auch für kommende Generationen einen hohen Wert besitzen.
Besonders anschaulich wurde dies am Beispiel der Stadtvilla der Urgroßtante der Rednerin in Speicher. Das rund 100 Jahre alte Gebäude wurde 1928 errichtet. Sandstein aus der Region, ein Schieferdach, Holzdecken, ein Mosaikboden, ein Kaminofen und eine Räucherkammer spiegeln die Bauweise und Lebensverhältnisse ihrer Zeit wider.
Die Geschichte der Villa verdeutlicht damit ein zentrales Anliegen der Baukultur: Wie kann es gelingen, historische Gebäude zu bewahren und gleichzeitig fit für die Zukunft zu machen?























